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11 zahnmedizinische Fun Facts

Lesezeit: ca. 3 Min. | Beitrag vom

Zusammenfassung
4.2 / 5 aus 30 Abstimmungen

Haben Sie schon einmal von der Zahnmaus oder dem Zahnwurm gehört? Oder wissen Sie, wie Zähne früher gebleicht wurden? Wir haben 11 zahnmedizinische Fun Facts für Sie gesammelt, die vielleicht sogar den (beinahe) allwissenden Zahnmediziner staunen lassen.

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Fun Facts über unsere Zähne
  1. Zahnpasta bis zum Mond

Die Deutschen verbrauchen rund 410.000.000 Tuben Zahnpasta jährlich. Würde man diese Menge an Zahnpasta in einer Reihe ausdrücken, würde die Strecke zweimal zum Mond und wieder zurück reichen.

  1. Zahnschmelz ist eisenhart

Der Zahnschmelz ist das härteste Material, das im menschlichen Körper vorkommt: Es ist so hart wie Strassstein. Nicht ohne Grund sind es meistens die Zähne als einzige Überbleibsel, die von Archäologen bei Ausgrabungen gefunden werden. Dagegen kommen nur die Zähne der Napfschnecke an, die das härteste Biomaterial der Welt sind. Damit sind sie sogar härter als die stabilen Karbonfasern. Nur Fasern in kugelsicheren Westen sind in etwa genauso widerstandsfähig wie die Zähne der Schnecken.

  1. Zähneputzen beugt Herzinfarkt vor

Wer zweimal täglich die Zähne putzt, der beugt seinem Herzinfarktrisiko vor. Die richtige Zahnpflege mit Zahnseide und -bürste sowie regelmäßige professionelle Zahnreinigungen beim Zahnarzt beugen Karies und Parodontitis vor und minimieren so gefährliche Bakterien in der Mundhöhle. Diese können bei schlechter Mundhygiene in die Blutbahn gelangen und sich an Gefäßwänden absetzen. Im schlimmsten Falle können dann ein Herzinfarkt oder Schlaganfall die Folge sein.

  1. Der teuflische Zahnwurm

Im Mittelalter und vermutlich auch schon einige Zeit davor ging man davon aus, dass Zahnschmerzen durch den Zahnwurm verursacht werden, der sich langsam und schmerzhaft durch den Zahn frisst. In Europa begann man schließlich, das Wurmleiden mit Säure zu behandeln. Dafür wurde Salpetersäure auf den betroffenen Zahn geträufelt, um den Zahnwurm zu verätzen. In ländlichen Regionen in Taiwan glaubten die Menschen sogar noch bis zum 20. Jahrhundert an den gemeinen Wurm.

  1. Die Zahnmaus

Statt der Zahnfee gibt es in Mexiko die Zahnmaus, die Kindern im Austausch für ihre verlorenen Zähne kleine Geschenke bringt.

  1. Zähne bleichen mit Urin

Bereits im alten Rom galten besonders weiße Zähne als Schönheitsideal. Mangels anderer chemikalischer Stoffe wurden die Zähne dort mit einem ganz natürlichen Mittel gebleicht: Urin. Zum Glück gibt es heutzutage andere Mittel und Wege, sich die Zähne aufhellen zu lassen.

  1. Zahnpasta füllt Vitamin B12-Speicher auf

Vor Kurzem wurde eine neue Zahnpasta getestet, die den Vitamin B12-Haushalt verbessern soll. Dieses Vitamin fehlt häufig Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, da es vor allem in tierischen Produkten enthalten ist. Das Vitamin ist für viele Funktionen im Körper essentiell und kann bei einem gravierenden Mangelzustand zu Depressionen, Blutarmut oder tauben Gliedmaßen führen.

  1. Erfinder des elektrischen Stuhls war ein Zahnarzt

1881 war die Idee des Elektrischen Stuhls geboren - von einem Zahnarzt. Ein Zufall war es, der den Zahnarzt Dr. Alfred Southwick auf die Idee einer solchen Hinrichtungsmethode brachte: Er beobachtete einen Mann, der betrunken einen elektrischen Generator anfasste und durch den Schlag sofort starb. Damals erschien es Southwick eine humane, schnelle und schmerzlose Art zu sterben. Vor allem im Vergleich zum grausamen Erhängen: damals noch die geläufigste Hinrichtungsmethode. Diese Annahme sollte sich jedoch als falsch erweisen: Statt schnell und schmerzlos zu sterben benötigte es für William Kemmler, den ersten zum Tode Verurteilten durch den elektrischen Stuhl, mehrere Stromstöße, bis dieser in Flammen aufging und verstarb.

  1. 20 Millionen Bakterien im Mund

In unserem Mund leben etwa 20 Millionen Bakterien. Manche davon sind sehr hilfreich, indem sie Krankheitserreger abblocken, andere wiederum sind für die Entstehung von Karies verantwortlich.

  1. 1,5 Meter Zahnseide

1,5 Meter Zahnseide benutzt jeder Deutsche pro Jahr im Schnitt. Das sind aber eigentlich 178,5 Meter zu wenig, wo es vor allem die Zahnzwischenräume sind, in denen sich gerne Karies bildet. Um also dem Herzinfarktrisiko wie in Fun Fact 3 weiterhin vorzubeugen, sollte man lieber einmal mehr zur Zahnseide greifen.

  1. 20 Tonnen Nahrung in 50 Jahren

Im Laufe von 50 Lebensjahren zerkleinern wir etwa 20 Tonnen Nahrung mit unseren Zähnen. Das sind umgerechnet etwa 40 Rinder und 4,5 km Brot.

Vielleicht haben diese Fakten Sie auch ein wenig staunen lassen. Sie haben Anregungen zu diesem oder einem anderen Artikel? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an redaktion@dzas.de.

Quellen:

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