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Was macht ein angestellter Zahnarzt?

Lesezeit: ca. 4 Min. | Beitrag vom

Zusammenfassung

Zahnärzte - wer kennt sie nicht? Im Alltag gehören Zahnärzte zu den bekanntesten und am häufigsten besuchten Ärzten, doch wissen Sie was genau ein angestellter Zahnarzt eigentlich macht? In diesem Blogbeitrag wollen wir Ihnen näher bringen, was das Aufgabengebiet eines Zahnarztes umfasst, wie man ein angestellter Zahnarzt wird und welches die juristischen Aspekte des Berufes sind.

Aufgaben eines Zahnarztes

Zahnärzte befassen sich - wie der Name bereits vermuten lässt - mit Zähnen und zählen zu dem sogenannten humanmedizinischen Bereich. Neben Routineaufgaben wie der Behandlung von ankommenden Patienten müssen auch Schmerzpatienten behandelt werden, die oft ohne Termin in die Praxis kommen und von ihren Zahnschmerzen erlöst werden wollen.

Die täglichen Aufgaben umfassen Tätigkeiten wie die Prävention, Behandlung und Nachsorge von dem Mund- und Zahnbereich. Die Aufgaben eines Zahnarztes umfassen dabei nicht nur die Zähne, sondern darüber hinaus auch beispielsweise den Kiefer oder das Zahnfleisch. Unterschiedliche Aufgaben kommen dabei jedoch auch mit unterschiedlichen Patienten zustande. Dabei stellt vor allem die Altersstruktur einen entscheidenden Faktor dar.

Während bei Kindern und jungen Patienten vor allem der Fokus auf der Pflege der Zähne sowie der Prävention liegt, muss ein angestellter Zahnarzt bei Patienten mit zunehmenden Alter deutlich höheren Ansprüchen gerecht werden. Grundsätzlich reagiert ein Zahnarzt nicht nur auf kurzfristig auftretende Probleme, sondern agiert mit Weitsicht präventiv, um Patienten vor künftigem Schaden zu bewahren. Dazu kann es etwa nötig werden, dass ein Zahn komplett oder in Teilen ersetzt werden muss.

Weiterhin können die Stellenangebote Zahnarzt nicht nur den "allgemeinen" Zahnarzt fordern, sondern weiterreichende Spezialisierungen führen. Diese Spezialisierungen können demnach etwa in die Richtung der Paradontologie oder der Gesichtsepithetik. Das Aufgabenfeld eines Zahnarztes kann insofern breit gefasst sein oder sich durch eine Spezialisierung auf ein bestimmtes Feld beschränken.

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Der Beruf des Zahnarztes

Voraussetzungen für den Beruf des Zahnarztes

Eine weitere spannende Frage ist, wie man Zahnarzt wird und welche Voraussetzungen dafür nötig sind. Zunächst einmal ist zu sagen, dass die Hochschulreife (Abitur) sowie ein Studienabschluss nötig sind, um den Beruf des Zahnarztes ergreifen zu können. Zwar gibt es auch staatlich anerkannte Ausbildungsberufe wie den des Zahntechnikers oder Jobs wie den des Zahnarzthelfers, die ohne Abitur und Studium zu erreichen sind, allerdings konzentriert sich dieser Beitrag auf den Zahnarzt an sich. Wie bereits erwähnt, wird ein sehr gutes Abitur als Grundvoraussetzung benötigt. Mit einem mittelmäßigen Abitur und ohne Spitzenergebnisse muss sehr lange gewartet werden, bis einer der begehrten Studienplätze ergattert werden kann. Dies liegt daran, dass nur wenige Universitäten den passenden Studiengang als angestellter Zahnarzt anbieten und sich zumeist sehr viele Personen auf die wenigen verfügbaren Plätze bewerben.

Der passende Studiengang hierfür nennt sich Zahnmedizin. In der Regel dauert es bis zum Staatsexamen elf Semester, die zum Teil praktische Kurse und Seminare beinhalten, um das erworbene Wissen in der Praxis umsetzen zu können. Hierdurch soll der berufliche Alltag kennengelernt werden. Grundsätzlich muss an dieser Stelle bemerkt werden, dass das Studium und später auch die Tätigkeit als Zahnarzt eine naturwissenschaftliche Begabung sowie ein gewissen Maß an Intelligenz voraussetzt. Sie sollten sich bewusst sein, dass das Studium der Zahnmedizin sehr zeitintensiv und aufwendig ist, gerade im Vergleich zu anderen Studiengängen.

Zahnarzt juristische Aspekte

Als angestellter Zahnarzt gilt es einige juristische Aspekte des Berufes anzusehen, die beachtet werden sollten. Dazu zählt unter anderem die Aufklärungspflicht als angestellter Zahnarzt. Handelt ein Zahnarzt ohne Einwilligungspflicht des Patienten, macht er sich im schlimmsten Fall strafbar, was letzten Endes als Tatbestand der Körperverletzung ausgelegt werden kann. Die Folge dieser Aufklärungspflicht ist es deshalb, dass sich ein angestellter Zahnarzt vor der zahnärztlichen Behandlungsmaßnahme die Einwilligung des Patienten einholt, wodurch mit einem formalen Akt die rechtswidrige Körperverletzung in eine legitime zahnärztliche Behandlungsmaßnahme umgewandelt wird.

Die Stellenangebote Zahnarzt weisen solche juristischen Aspekte nicht explizit aus, dennoch muss immer auf sie geachtete werden. Neben der Aufklärungspflicht sind medizinische Notfallsituationen ein Faktor, der einen wesentlichen juristischen Aspekt des Zahnarztberufes ausmacht. Es ist sehr sinnvoll auch außerhalb der in der geforderten Qualifikationen weitere Fortbildungen zu besuchen und sich weiter zu qualifizieren, um auf entsprechende Notfallsituationen adäquat und entsprechend reagieren zu können.

Dem Zahnarzt als ausgebildeten Mediziner obliegen während einer Notfallsituation deutlich größere Handlungspflichten als dem allgemeinen Bürger. Falls eine Notfallsituation auftritt, muss der Zahnarzt entsprechende Schritte einleiten oder gegebenenfalls einen weiteren Arzt konsultieren, sollte das Spektrum des Notfalls über die eigenen Kompetenzen hinausgehen.

In diesem Blogbeitrag wurde auf verschiedene Aspekte des Zahnarztberufes eingegangen. Dabei wurde einerseits erläutert, welches die Aufgaben als angestellter Zahnarzt sind, darüber hinaus vermittelt, wie man zum Zahnarzt wird und welche Kompetenzen dafür nötig sind sowie anderseits auf die verschiedenen juristischen Aspekte eingegangen. Alles in allem zeichnen sich Stellenangebote Zahnarzt durch Abwechslung aus.

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