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Valerie

21, Aachen

Ich studiere Zahnmedizin, weil ...

Zahnärztin schon lange mein Traumberuf ist und ich mir sicher bin, dass kein anderer Studiengang besser zu mir passen würde als dieser. Mein Interesse daran wurde erstmals während meiner Grundschulzeit durch meine eigenen Zahnarztbesuche -vielleicht beeinflusst durch eine Spielzeug-Belohnungskiste an der Rezeption – und durch die lebhaften Erzählungen meiner Tante, einer Zahnärztin, geweckt. Deshalb verbrachte ich mein schulisches Betriebspraktikum in der 10. Klasse bei unserem Zahnarzt Dr. Scheile in München und merkte dabei, dass mir die Kombination von feinmotorischer Tätigkeit und der Arbeit für und mit den Menschen in diesem Beruf Freude macht. Seitdem verfolge ich das Ziel, selbst Zahnärztin zu werden. Um dies zu erreichen, absolvierte ich nach meinem Abitur den Test für medizinische Studiengänge und begann im September 2019 eine Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten zunächst in der Zahnarztpraxis Dr. Vorholdt & Dr. Mardi in München und setzte diese nach drei Monaten in der Praxis Dr. Butz & Partner fort, wo ich die Ausbildung Ende Juli diesen Jahres als eine der zwei Jahrgangsbesten in München abschloss. In den zwei Ausbildungsjahren hatte ich die Möglichkeit, sowohl theoretisches Wissen in dem Fach als auch praktische Erfahrung im Alltag einer Praxis zu sammeln und weiß nun mehr denn je, dass für mich Zahnärztin meine „Berufung“ ist, weil mir die Fähigkeiten, die dafür notwendig sind, sehr liegen. Ich bin feinmotorisch und geduldig veranlagt und führe gerne praktische Tätigkeiten aus. Darüber hinaus macht es mir sehr viel Spaß, in einem Team und mit anderen Menschen zu arbeiten. Der persönliche Patientenkontakt, die individuellen, aber auch vielseitigen Behandlungsmethoden begeistern mich jedes Mal aufs Neue. Neben dem medizinischen Wissen und den technischen Fähigkeiten ist mir vor allem wichtig, mit den unterschiedlichen Menschen einfühlsam umzugehen, ihre persönlichen gesundheitlichen Probleme, Ängste und ästhetischen Vorstellungen nachzuvollziehen und für jeden eine individuelle, passende Lösung zu finden. Das Ergebnis der Behandlung und die positiven Auswirkungen zu sehen, die diese auf den Patienten hat, ist das, was mir an diesem Beruf besonders gefällt. In den allermeisten Fällen bleibt mir die Freude, etwas Gutes für diesen Menschen getan zu haben.

Mit dem Stipendium des Deutschen Zahnarzt Service würde ich ...

zunächst gerne mein weiteres Studium finanzieren. Da mein Vater vor sechs Jahren unerwartet an einem Herzinfarkt starb, musste meine Mutter seitdem allein für den Unterhalt von mir und meinem Bruder sorgen. Seit diesem Semester, in dem wir beide gleichzeitig mit dem Studium begonnen haben, unterstützt sie uns trotz unserer Volljährigkeit weiter, obwohl ihr dies finanziell nicht leichtfällt. Ich würde gerne meinen eigenen Beitrag dazu leisten, um sie zu entlasten. Weil das Zahnmedizin-Studium und das Lernen für die Prüfungen seit Semesterbeginn viel Zeit in Anspruch nimmt, schaffe ich es momentan selbst kaum, mir Geld für das Studium und die Finanzierung der Materialien durch Nebenjobs dazuzuverdienen, so dass das Stipendium eine große Hilfe wäre. Außerdem wünsche ich mir sehr, während des Studiums an einem Auslandsaufenthalt teilnehmen zu können. Dort in verschiedenen Zahnarztpraxen möglicherweise unter völlig anderen Bedingungen zu arbeiten und neue Behandlungsmethoden oder auch solche, die wegen fehlender Mittel viel einfacher und dennoch effizient sind, kennenzulernen, wäre eine große Bereicherung für mich. Am liebsten wäre es mir, wenn ich vor Ort in einem Land unterstützen könnte, in dem die zahnärztliche Versorgung nicht so gut wie in Deutschland ist, so dass ich dort bedürftigen Patienten meine Hilfe zukommen lassen könnte.

Meine künftige Wunschpraxis ...

sollte gemütlich und einladend wirken, da es mir besonders wichtig ist, dass sich die Patienten wohlfühlen und keine Angst vor dem Zahnarztbesuch haben, sondern bestenfalls gerne meine Praxis betreten. Eine wichtige Rolle dabei spielen die Mitarbeiter. Ich würde mir wünschen, dass diese so wie ich den Patienten gegenüber offen, zuvorkommend und verständnisvoll agieren, aber auch innerhalb des Teams stets eine gute Atmosphäre herrscht und viel miteinander kommuniziert wird. Außerdem würde ich auch gerne über moderne Geräte verfügen, die den neuesten Standards entsprechen und mich selbst und meine Mitarbeiter ständig fortbilden, um die Patienten nach den aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft behandeln zu können. Ein besonderes Augenmerk werde ich auch auf die Hygiene in den Räumlichkeiten legen, da dies nach meinen Erfahrungen in der Ausbildung für eine gesunde und gute Atmosphäre in der Praxis grundlegend ist.

Ich sollte das Stipendium erhalten, weil ...

ich ein sehr zielstrebiger Mensch bin, der bereit ist für seine Träume zu kämpfen. Ich habe trotz der schwierigen und völlig veränderten Situation nach dem Tod meines Vaters mein Bestes gegeben, um mein Abitur mit guten Leistungen zu bestehen und dann meinen Wunschstudienplatz zu erhalten. Ich bin zäh und halte auch durch, wenn die Dinge einmal nicht auf Anhieb so laufen, wie ich es mir wünschen würde. Um meine Ziele dennoch zu erreichen, bin ich auch bereit, Veränderungen in Kauf zu nehmen und Schwierigkeiten zu überwinden. So habe ich beispielsweise einen Ausbildungsstellenwechsel und auch einen weit von meiner Heimat entfernten Studienort in Kauf genommen, um eine gute Zahnärztin zu werden. Es wäre so schön, auch einmal etwas zu bekommen, das diesen Weg etwas erleichtert.

Und noch etwas zum Schmunzeln: Der typische Zahnmedizinstudierende...

beginnt seinen Tag schon um sechs Uhr am Morgen. Er geht schon angezogen direkt in die Küche. Hier hat er leider keine Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, sondern nur für einen letzten Blick ins Buch und einen Kaffee To-Go. Schon vorm Betreten der Klinik ist der Zahni gestresst beim Gedanken daran, was alles ansteht. Suboptimal, aber nicht selten ist, dass dann auch noch die Assistenz verschlafen hat und er alle Geräte allein aufbauen muss. Der Patient sitzt leider nicht pünktlich um acht Uhr im Wartezimmer und der Zeitplan gerät ins Wanken. Panisch versucht der Zahni den Patienten zu erreichen. Meist ohne Erfolg. Die Zeit läuft! Im besten Fall kommt der Patient dann doch noch. Häufig ist es so, dass es während der Behandlung auch mal hektisch werden kann. Da wünscht der unerfahrene Zahni sich den Assi möglichst schnell an seine Seite. Aber der Assi hat viel zu tun, deshalb muss sich der Zahni hintenanstellen und dann drängelt sich auch noch einer vor. Es wird gewartet und gewartet, bis der Assi kurz vor Ende der Behandlungszeit endlich kommt. Dieser ist noch nicht zufrieden, aber es bleibt eigentlich auch keine Zeit für die gewünschten Korrekturen. Statt der dringend benötigten Unterschrift gibt es nach der Behandlung nur Punktabzug. Da das Labor ruft, bleibt nicht viel Zeit zum Essen in der Mensa. Voll bepackt geht es aus der mal wieder zu kurzen Mittagspause ins Labor. Bis morgen gibt es noch viel zu erledigen, die Zeit ist mal wieder knapp, weil das Labor bald schließt. Und dann bricht auch noch die Prothese. Niedergeschlagen bittet der verzweifelte Zahni um Rat, auch wenn die Situation für ihn selbst ausweglos erscheinen mag. Der Techniker ist Retter in der Not und hilft. Nach diesem nervigen und anstrengenden Tag geht es jetzt zu guter Letzt noch an den Schreibtisch. Auf der To-Do Liste für den Abend des gemeinen Zahnis steht noch: -Klausurvorbereitung -Terminabsprache mit dem Patienten -Behandlungsplan schreiben -Probepräparation anfertigen und -das KFO-Referat ausarbeiten. Völlig erschöpft schläft der Zahni am Ende über den Büchern ein.

 
Dein persönlicher Betreuer
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