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Afif

26, Hamburg

Ich studiere Zahnmedizin, weil ...

einen Beruf ausüben möchte, in dem ich die Arbeit eines Künstlers, eines Mediziners und eines Ingenieurs in mir vereinigen möchte, wodurch ich die Gesundheit der Menschen fördern kann, ohne dass eine Sterbegefahr besteht. Zum anderen ein Beruf, bei dem sowohl die betroffene Person als auch ich die Wirkung dieser Förderung innerhalb kurzer Zeit messen und spüren können. Zudem hat der Beruf meines Vaters als Zahntechniker meinen Wusch Zahnmedizin zu studieren, bestätigt. In seinem Zahnlabor konnte ich über die Jahre die handwerkliche Fertigkeiten und das nötige Wissen über die zahnärztliche Materialien gründlich erlangen.

Mit dem Stipendium des Deutschen Zahnarzt Service würde ich ...

den Pflegedienst (Praktikum in der Krankenpflege) ohne zusätzlichen finanziellen Druck leisten können. Dadurch werde ich den Patienten*innen dort meiner vollen Aufmerksamkeit und Kraft schenken können. Zusätzlich werde ich weniger auf Nebenjobs angewiesen sein, und dafür mehr Zeit für ehrenamtliche Engagement in Hamburg als Sozialarbeiter haben (ich habe vor dem Studium der Zahnmedizin das Studium der Sozialen Arbeit erfolgreich abgeschlossen – mit der Note „gut“). Da meine Eltern noch in Syrien leben, können sie mich finanziell nicht unterstützen. Aus diesem Grund bin ich vollständig auf mich selbst angewiesen.

Meine künftige Wunschpraxis ...

bietet Ratsuchende und Patienten einmal pro Woche (und nach Bedarf) eine offene Sprechstunde in aufenthaltsrechtlichen und familienrechtlichen Fragen. Als Zahnarzt mit einem Bachelorabschluss in der Sozialen Arbeit werde ich aufgrund meiner bisherigen praktischen Erfahrung dies leisten können. Des Weitern bildet die Einfühlungsvermögen des Teams die Grundbasis in meiner künftigen Wunschpraxi. Auf diese Grundlage soll die Praxis Klimafreundlich, kindergerecht sowie barrierefrei sein. Außerdem arbeiten dort Menschen, die mehrere Sprachen beherrschen. Die künstliche Intelligenz übernimmt dort nur die betriebswirtschaftliche Aufgaben. Alle Formen der Kontakt mit den Patienten*innen werden von Menschen gepflegt.

Ich sollte das Stipendium erhalten, weil ...

ich das Studium der Zahnmedizin am UKE ernsthaft und bewusst angestrebt habe (und weiterhin anstrebe), trotz sehr vielen Ablehnungen über mehr als vier Jahre. Hintergrund: Der Zugang zur Zahnmedizin in Deutschland war angesichts der niedrigen Zahl der zu vergebenen Studienplätze für ausländische Studierende schwierig, obwohl ich das Abitur mit der Note 1,3 erworben habe. Über mehrere Jahre wurde ich von unterschiedlichen Universitäten Deutschlands abgelehnt. Für die Bewerbung musste ich die Sprachprüfung (TestDaF) fünf Mal und die Eignungsprüfung (TestAs) sechs Mal wiederholen, um die besten Noten zu erlagen. Darüber hinaus bin ich aufgrund meines Aufenthaltsstatus nicht BAföG oder Sozialleistung berechtigt und muss meinen Lebensunterhalt selbst bestreiten und bin deswegen von Anfang an auf Nebenjobs angewiesen. Daher musste ich manchmal - aufgrund der anfallenden Gebühren - auf die Bewerbung verzichten. Ausländische Studierende mit einem Visum dürfen sich in Deutschland ohne einen Studienplatz nicht lange aufhalten. Dies löst bei mir stets das Gefühl der Unsicherheit aus. Doch gab ich nicht auf und habe mich bewusst für das Studium der Sozialen Arbeit entschieden, um mich gesellschaftlich einzubringen, mich weiterzubilden und ins Bildungssystem einzusteigen. Im Laufe meines Bachelorstudiums konnte ich mir ein interdisziplinäres Fachwissen aneignen, welches ich in der Praxis der Sozialen Arbeit anwenden konnte. Durch diverse Tätigkeiten wie z.B. meine Arbeit im Bereich des Betreuten Wohnen und des Begleiteten Umgang erwarb ich die Strategien und Fähigkeiten, wie ich Menschen zur Bewältigung von Krisen und Konflikten in der Gesellschaft unterstützen kann. Diese Tätigkeiten haben mir viel Freude bereitet und mir wertvolle Lebenserfahrung gegeben Der DAAD hat meine Leistung anerkannt und mir daher im Zeitraum vom 12.2020 bis 08.2021 das NRWege Stipendium vergeben. Ich beschreibe mich daher als zielstrebig, flexibel und zugleich diszipliniert. Zusätzlich habe ich durch meine Erfahrung im sozialen Bereich - besonders durch meine Arbeit mit Menschen mit Behinderung Verhaltensstrategie erworben, die die Patienten helfen, die Angst vor dem Zahnarzt zu verringern, wie z.B. die Methode „tell, show, hear, feel, do“.

Und noch etwas zum Schmunzeln: Der typische Zahnmedizinstudierende...

1) Er lernt im Laufe des Studiums hervorragende Verhandlungsstrategien, so dass er am Ende des Studiums in der Lage ist, einen Basar selbstständig zu führen. 2) Er muss nicht extra Sport machen, denn er rennt ständig im Zahnlabor oder auf dem Unigelände hin und her.

 
Dein persönlicher Betreuer
Jesko Landwehr
Hallo, mein Name ist Jesko Landwehr und beim Deutschen Zahnarzt Service bin ich für die Vergabe unserer Stipendien zuständig. Du möchtest weitere Informationen zum Bewerbungs- und Vergabeprozess erhalten? Dann kontaktiere mich gerne und ich unterstütze Dich dabei, alle Formalien für die Bewerbungsphase zu klären.

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Fax: +49 (0) 521 / 911 730 41
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Johanneswerkstr. 4
33611 Bielefeld

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