Eine Situation, in der ich gemerkt habe, dass ich Zahnärzt*in werden will, war …
...waren viele schöne Momente die ich damit verbinde. Den ersten Grundstein legte wahrscheinlich unbewusst meine Tante, als sie mir mit vier Jahren eine Zahnarzt-Barbie mit passendem Behandlungsstuhl und Patienten schenkte. Ich glaube, ich war eines der wenigen Kinder, für die ein Zahnarztbesuch ein echtes Highlight war. In meiner Ausbildungszeit kam dann der Punkt, wo ich zu 100 Prozent wusste: Ich brenne für diesen Beruf und ich möchte die Seite des Behandlungsstuhls wechseln.
Mein großer Traum in meiner Zahnmedizin-Karriere ist...
...mir trotz der Alltagsherausforderungen die es mit sich bringt, selbst bis zur Rente treu zu bleiben und nie aus den Augen zu verlieren, warum ich diesen Beruf als meine Berufung sehe. Ich möchte jeden Tag mit Leidenschaft für andere Menschen da sein, ihnen helfen und sie am Ende der Behandlung mit einem Lächeln nach Hause gehen lassen.
Ich würde mir von meiner Wunschpraxis Folgendes wünschen...
In erster Linie wünsche ich mir ein Praxisteam, in dem alle Hand in Hand zusammenarbeiten. Ein harmonisches Miteinander ist für mich die wichtigste Grundlage für einen guten Behandlungserfolg und einen angenehmen Praxisalltag. Vieles fällt leichter, wenn man weiß, dass man Stress und Sorgen nicht allein bewältigen muss und Erfolge sowie schöne Momente gemeinsam genießen kann.
Mit dem Stipendium des Deutschen Zahnarzt Service würde ich ...
würde ich gerne in meine fachliche Weiterentwicklung investieren. Zugleich wäre es für mich eine finanzielle Entlastung für meinen Berufseinstieg und damit ein Stück mehr Sorglosigkeit. Da ich 2021 meine letzte Chance ergriff, meinen Traum vom Zahnmedizinstudium zu verwirklichen und entschied mich zu einem vollständig selbst finanzierten Studium an der Universität Witten/Herdecke.
Ich möchte mich später auf Folgendes spezialisieren und erkläre gerne warum:
Auf ein bestimmtes Fachgebiet möchte ich mich derzeit bewusst noch nicht festlegen. Zunächst möchte ich mich sicher im Berufsalltag fühlen und mich anschließend dort gezielt spezialisieren, wo ich den größten Bedarf erkenne und für die Menschen der Region am meisten bewirken kann.
Ich sollte das Stipendium erhalten, weil ...
... ich seit 2014 unbeirrt auf diesen Beruf hinarbeite. Auch wiederholte Absagen staatlicher Universitäten konnten mich nicht von meinem Ziel abbringen. Statt aufzugeben, habe ich weiter daran geglaubt, blieb motiviert und bin in den letzten Zügen mein Studium erfolgreich abzuschließen. Ich möchte mein Wissen und Können mit derselben Ausdauer und Leidenschaft, die mich bis hierhergebracht haben, im Praxisalltag einsetzen und vielleicht jemand anderen auf seinem eigenen Weg ermutigen.
Siehst du dich zukünftig mit einer eigenen Praxis?
Ja, ich kann mir gut vorstellen, später eine eigene Praxis zu führen. Durch meine bisherige Berufserfahrung weiß ich, wie viel Verantwortung, Mut und Organisationstalent dieser Schritt erfordert. Eine Praxis nach meinen Werten zu gestalten und Menschen langfristig zu begleiten, wäre für mich eine erfüllende Aufgabe. Dennoch möchte ich den Gedanken einer Praxisgemeinschaft nicht gänzlich außer Acht lassen, da ich die Vorteile sehe, seine Verantwortung, Wissen und Erfahrungen kollegial zuteilen.
Und noch etwas zum Schmunzeln: Der/Die typische Vorbereitungsassistent*in...
freut sich über eine gelungene Wurzelkanalbehandlung, als hätte er gerade einen Nobelpreis gewonnen.