Eine Situation, in der ich gemerkt habe, dass ich Zahnärzt*in werden will, war …
… schon im Kindergarten. Die Mutter meiner besten Freundin war Zahnärztin mit eigener Praxis und ich durfte ihr einmal bei einer Behandlung zusehen. Ich war sofort fasziniert. Spätestens als bei meinen Freunden die ersten Milchzähne wackelten und ich mit großer Begeisterung beim „Ziehen“ helfen wollte, war für mich klar: Ich möchte Zahnärztin werden.
Mein großer Traum in meiner Zahnmedizin-Karriere ist...
… Zahnmedizin und Humanmedizin wirklich miteinander zu verbinden. Deshalb habe ich nach der Zahnmedizin noch Humanmedizin studiert und stehe heute kurz vor dem M2. Langfristig möchte ich mich chirurgisch weiterentwickeln und beide Ausbildungen nutzen, um das Gesicht nicht nur aus zahnmedizinischer oder medizinischer Sicht, sondern als Ganzes zu verstehen und zu behandeln.
Ich würde mir von meiner Wunschpraxis Folgendes wünschen...
… dass ich fachlich wachsen darf. Ich wünsche mir Kolleginnen und Kollegen, die ihr Wissen gerne weitergeben, mich fordern und mir gleichzeitig zutrauen, zunehmend selbstständig zu arbeiten. Eine gute Praxis bedeutet für mich nicht nur moderne Zahnmedizin, sondern auch ein Team, in dem man Fragen stellen, voneinander lernen und gemeinsam besser werden kann.
Mit dem Stipendium des Deutschen Zahnarzt Service würde ich ...
… mir vor allem etwas sehr Wertvolles verschaffen: Zeit und Freiraum. Ich bin Mutter von drei Kindern, stehe kurz vor dem M2 meines Humanmedizinstudiums und absolviere gleichzeitig meine Vorbereitungsassistenzzeit. Das Stipendium würde mir ermöglichen, diese intensive Phase etwas zu entzerren und trotzdem meinen zahnmedizinischen Weg mit derselben Konsequenz weiterzugehen.
Ich möchte mich später auf Folgendes spezialisieren und erkläre gerne warum:
Mein Herz schlägt für die Chirurgie im Gesichtsbereich. Genau deshalb habe ich mich nach der Zahnmedizin für ein zusätzliches Humanmedizinstudium entschieden. Mich fasziniert, wie eng Funktion, Ästhetik und Identität im Gesicht miteinander verbunden sind. Mein Ziel ist es, beide Studiengänge zusammenzuführen und mich langfristig in Richtung Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie oder Plastische Chirurgie weiterzuentwickeln.
Ich sollte das Stipendium erhalten, weil ...
… ich meinen Berufswunsch seit dem Kindergarten verfolge und er sich seitdem immer weiterentwickelt hat. Heute bin ich Zahnärztin, Mutter von drei Kindern, stehe kurz vor dem M2 meines zweiten Studiums und absolviere parallel meine Vorbereitungsassistenzzeit. Dieser Weg ist nicht immer der einfachste aber für mich genau der richtige. Das Stipendium würde einen Weg fördern, den ich mit sehr viel Überzeugung, Fleiß und Zielstrebigkeit gehe.
Siehst du dich zukünftig mit einer eigenen Praxis?
Ja, unbedingt. Eine eigene Praxis bedeutet für mich die Möglichkeit, nicht nur selbstständig zu arbeiten, sondern eigene Ideen von moderner Medizin umzusetzen. Langfristig träume ich von einem interdisziplinären Konzept, in dem Zahnmedizin und Medizin zusammenkommen, mit hoher fachlicher Qualität, modernen Behandlungsmethoden und einem Blick auf den Menschen als Ganzes.
Und noch etwas zum Schmunzeln: Der/Die typische Vorbereitungsassistent*in...
… beginnt einen Satz mit „Ich hätte da nur ganz kurz eine Frage …“ und weiß selbst schon, dass es vermutlich nicht bei einer bleibt. 😄 Irgendwann kommt dann aber der Moment, in dem aus „Kannst du bitte noch einmal schauen?“ ganz selbstverständlich „Hab ich schon gemacht!“ wird – und genau auf diesen Moment freue ich mich.