Eine Situation, in der ich gemerkt habe, dass ich Zahnärzt*in werden will, war …
während meiner Berufsausbildung 2012. Im Gedächtnis ist mir eine prägende Situation geblieben. Es war eine ältere Patientin, welche eine neue Oberkiefer-Frontarbeit eingegliedert bekam. Diese Dankbarkeit, Zufriedenheit und auch Selbstwert welche diese Arbeit der Patientin zurück gab fasziniert mich bis heute. Die Zusammenarbeit als Team und die dadurch resultierende Zufriedenheit bei allen motiviert mich bis heute. Bis heute bin ich dankbar für solche kleinen Erfahrungen.
Mein großer Traum in meiner Zahnmedizin-Karriere ist...
Mein größter Traum ist es, meinen Patientinnen und Patienten ein glückliches Lächeln und damit ein Stück Lebensqualität zurückzugeben. Ich möchte jeden Menschen individuell und gewissenhaft begleiten und Behandlungen auf höchstem Niveau anbieten.
Ich würde mir von meiner Wunschpraxis Folgendes wünschen...
Mir ist wichtig, dass das Praxisteam gut miteinander zurechtkommt und man sich aufeinander verlassen kann. Jeder sollte mit Spaß und Motivation bei der Arbeit sein und diese auch gerne machen. Besonders wichtig ist mir, dass man sowohl als Helferin als auch als Behandler/in als Mensch betrachtet wird und die Möglichkeit hat, aus eigenen Fehlern zu lernen. Natürlich spielen auch die internen und externen Weiterbildungsmöglichkeiten eine Rolle.
Mit dem Stipendium des Deutschen Zahnarzt Service würde ich ...
Mit dem Stipendium könnte ich meinen Wunsch nach vertiefenden Weiterbildungen verwirklichen.
Gerade zu Beginn meiner beruflichen Karriere würde mir dies zusätzlich Sicherheit während meinen Behandlungen geben. Zusätzlich könnte ich mein dadurch erworbenes Wissen direkt an meine Patientinnen und Patienten weitergeben, aber auch Praxis intern.
Ich möchte mich später auf Folgendes spezialisieren und erkläre gerne warum:
Meine Leidenschaft gilt der Oralchirurgie sowie der Seniorenzahnmedizin. Vor dem Hintergrund das unsere Gesellschaft immer älter wird, rücken genau diese beiden Bereiche zunehmend in den Fokus. Mit dem Stipendium möchte ich mich hier gezielt weiterbilden, um der zunehmenden Verantwortung gerecht zu werden und meinen Patientinnen und Patienten gerade im Alter eine erstklassige Versorgung zu ermöglichen.
Ich sollte das Stipendium erhalten, weil ...
Mein Ziel ist, genau dort Verantwortung zu übernehmen, wo unsere Gesellschaft sie in Zukunft am dringendsten benötigt. Die Förderung würde mir zum einen ermöglichen, meine persönliche fachliche Kompetenz weiter auszubauen und dadurch die Qualität meiner Behandlungen zu verbessern. Gleichzeitig möchte ich langfristig, mein Wissen innerhalb der Praxis weitergeben und meine Kolleginnen und Kollegen für die Bedeutung dieses Themas zu sensibilisieren.
Siehst du dich zukünftig mit einer eigenen Praxis?
Mein langfristiges Ziel ist die Gründung einer eigenen Praxis mit den Schwerpunkten Chirurgie und Seniorenzahnmedizin. Die eigene Praxis bietet mir den Freiraum, um mein über die Jahre aufgebautes, individuelles Behandlungskonzept umzusetzen. Mir ist es wichtig, dass dabei der Fokus vor allem auf der Betreuung meiner Patientinnen und Patienten liegt. Eine vertraute Ansprechperson zu sein und sie umfassend empathisch und nachhaltig zu betreuen. Sodass im Alter die Lebensqualität erhalten bleibt.
Und noch etwas zum Schmunzeln: Der/Die typische Vorbereitungsassistent*in...
meinte zum Patienten: „Es dauert nur noch zwei Minuten – halten Sie das noch aus?“ Der Patient konnte leider nicht antworten – was blieb ihm auch anderes übrig? :D Aus den angekündigten zwei Minuten wurden am Ende dann doch 30. Ende gut, alles gut! :D