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Theresa

24, Erlangen

Ich studiere Zahnmedizin, weil ...

Ich schätze viele führen an dieser Stelle auf: „Weil ich helfen will.“ oder „Weil ich den Menschen Schmerzen nehmen und wieder ein Lächeln schenken möchte.“. Und natürlich sind das Sachen, die ich auch möchte. Es sollte der Wunsch eines jeden Zahnarztes und einer jeden Zahnärztin sein, dem Patienten zu helfen und die bestmögliche Behandlung mit dem bestmöglichen Ergebnis zu erzielen. Aber der ursprüngliche Grund, weshalb ich anfing Zahnmedizin zu studieren, war, dass ich mich beweisen wollte. Als Kind sah ich damals eine Dokumentation über Kieferorthopädie und mit voller Begeisterung sagte ich daraufhin zu meinem Vater: „Papa, ich werde Kieferorthopädin!“. Ein ziemlich ungewöhnlicher Berufswunsch für ein Kind, dessen Eltern keinerlei Bezug zur Zahnmedizin haben. Für längere Zeit habe ich dann die Zahnmedizin wieder aus den Augen verloren. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich mich entscheiden sollte, welchen beruflichen Weg ich wirklich einschlagen will. Die Anforderungen, welche ich mir selbst stellte, waren: Es sollte ein finanziell sicherer Beruf sein. Es sollte vor allem ein Beruf sein, bei dem ich mit anderen zusammen arbeite. Es sollte ein Beruf sein, der handwerkliches Können erfordert. Es sollte ein Beruf sein, der mich fordert. Es sollte ein Beruf sein, in dem ich mein Können beweisen kann und bei dem ich aufgrund meines erlernten Könnens auch Freude an der Arbeit habe. Und all das brachte mich zur Zahnmedizin. Auch wenn mein Abitur allein nicht ganz gereicht hätte, habe ich es trotzdem, durch gute Vorbereitung für den Medizinertest, zum Zahnmedizin-Studium geschafft. Und jetzt im 6. Semester, in dem Semester in dem es eigentlich erst richtig losgeht, merke ich, wie richtig diese Entscheidung war.  

Mit dem Stipendium des Deutschen Zahnarzt Service würde ich ...

Zum einen würde ich damit meine Büchersammlung erweitern, da ich eine Studentin bin, die lieber ausführliche und gut erklärende Texte liest und sich selbst das Wichtigste herausarbeitet, als kurze Skripte und Zusammenfassungen zu lesen. Aber natürlich sind die Materialkosten für die klinischen Kurse ebenso immens hoch, also würde es mich auch hier unglaublich fördern. Zum anderen würde es sicherlich auch meine Leidenschaft für das Kochen unterstützen. In den Hochzeiten von Corona, in denen man mehr zu Hause war, weniger Leute traf, weniger Essen ging, habe ich das Kochen für mich entdeckt. Und für ein gutes Gericht benötigt man auch gute Zutaten, um dann gemeinsam mit anderen das Essen zu genießen und gemeinsam Zeit zu verbringen.

Meine künftige Wunschpraxis ...

Ich weiß, dass es sehr unwahrscheinlich ist, aber man braucht auch Träume im Leben. Und wer weiß, manchmal gehen Träume auch in Erfüllung. Wenn mich also jemand fragt, wo ich mich in 20 Jahren sehe, dann würde ich antworten: in einer großen, geräumigen Praxis mit Bildern moderner Künstler, welche auch zum Verkauf stehen. Einer Art Praxis-Galerie. Mit geschmackvollem Interieur, einer Getränkebar im Warteraum, einer Spieleecke mit Holzspielzeug und liebevoll ausgewählten Kinderbüchern. Und natürlich gut ausgestatteten Patienten-Toiletten mit Einmalzahnbürsten (auch für die kleinen Patienten), Zahncremes, Zahnseide und Mundspülung. Natürlich eine Praxis mit modernster Ausstattung, wie z.B. Oralscan und Fernsehern an den Decken, damit man bei der Behandlung abgelenkt ist. Und das angegliederte Zahntechniker-Labor darf natürlich auch nicht fehlen. Aber das Wichtigste sind die freundlichen und fröhlichen Mitarbeiter, mit denen das Arbeiten Freude bereitet. Also eine Praxis in der man sich rundum wohl fühlt und in die man gerne wiederkommt, weil man sich gut aufgehoben fühlt.

Ich sollte das Stipendium erhalten, weil ...

Ich kann mir vorstellen, dass es unglaublich schwierig ist, aus der Fülle an Bewerbern nur 20 Personen auszusuchen, ohne sich wirklich ein persönliches Bild machen zu können. Und ich glaube es gibt tatsächlich viele Zahnmedizinstudierende, die dieses Stipendium mindestens genauso verdient hätten. Engagierte, interessierte, strebsame, sympathische, hilfsbereite, aufrichtige junge Menschen, die immer ihr Bestes geben und sich nicht mit dem Nötigsten zufrieden geben. Ich, für meinen Teil, weiß, dass ich immer nach bestem Wissen und Gewissen arbeite, dass ich immer mein Bestes gebe und hohe Ansprüche an mich selbst habe. Natürlich gelingt nicht alles sofort und nicht immer so, wie man es sich wünscht und vorstellt. Aber dafür studiert man: um zu lernen und besser zu werden, um dann eines Tages das Niveau zu erreichen, das man schon die ganze Zeit angestrebt hat. Studēre, lateinisch für studieren, bedeutet „sich um etw. bemühen, etw. betreiben, nach etw. streben, trachten“. Ich möchte später einmal sagen können „Ich habe mich bemüht, ich habe alles gegeben und ich habe es geschafft!“.

Und noch etwas zum Schmunzeln: Der typische Zahnmedizinstudierende ...

Man sieht ihn in aller Regel an nur einem Ort: der Zahnklinik. Morgens um 08:00 im Hörsaal der Zahnklinik, mittags um 12:00 in der Klinikkantine, bis abends 17:00/18:00 an den Behandlungseinheiten. In voller Montur durch die Zahnklinik hetzend oder in voller Montur im Kursraum über der Behandlung schwitzend. Zeit, um in die Bibliothek zu gehen, bleibt keine. Daher genehmigt sich der Zahnmedizinstudierende alle nötigen Bücher zu kaufen, denn die Henry Schein Rechnung ist eh schon so hoch, dass es die paar Bücher auch nicht mehr ausmachen. Der Zahnmedizinstudierende lebt aber auch von der „Zahni-Dropbox“ mit allen erdenklichen Rekonstruktionen und Altprotokollen, die teilweise bis zu 20 Jahre zurück reichen. Auf Klausuren wird kurz vor knapp gelernt, da die praktischen Kurse und OP-Wochen die meiste Zeit in Anspruch nehmen. Aber der Zahnmedizinstudierende ist trotz alledem ein sehr geselliger Zeitgenosse. Man kennt sich, man hilft sich, man leidet gemeinsam, aber man feiert auch gemeinsam. Gemeinsam durch dick und dünn.

 
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Hallo, mein Name ist Jesko Landwehr und beim Deutschen Zahnarzt Service bin ich für die Vergabe unserer Stipendien zuständig. Du möchtest weitere Informationen zum Bewerbungs- und Vergabeprozess erhalten? Dann kontaktiere mich gerne und ich unterstütze Dich dabei, alle Formalien für die Bewerbungsphase zu klären.

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