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Salmaz

19, Münster

Ich studiere Zahnmedizin, weil ...

Als ich mich für das Studium der Zahnmedizin entschieden habe, war ich 14 Jahre alt, mit 16 habe ich angefangen, Deutsch zu lernen und mit 17 bin ich ohne meiner Familie nach Deutschland umgezogen. Jetzt bin ich 19 und studiere an WWU Münster Zahnmedizin. Ich wollte immer Ärztin werden, obwohl kein einziger Mensch in meiner großen Familie etwas mit Medizin zu tun hat. Mein Vater ist mit einem Zahnarzt befreundet, der seit mehr als 23 Jahren mich und meine Familie behandelt und hat sehr viel dazu beigetragen, dass ich mich letztendlich dafür entschieden habe, Zahnärztin zu werden, indem er mir verschiedene Fälle aus seiner alltäglichen Arbeit erzählt hat. In seiner Zahnpraxis habe ich zwei Wochen ein Praktikum gemacht, wobei ich die Möglichkeit hatte zu sehen, wie komplex, vielseitig, interessant, schwierig und abwechslungsreich die Arbeit eines Zahnarztes ist, die auch sehr viel Ausdauer verlangt. Ich finde die praktische Arbeit und die Kombination aus Handwerklichem und Patientenkontakt einfach toll. Dazu beizutragen, das ästhetische Erscheinungsbild von Menschen zu verbessern, ist mein Ziel, weil ein schönes Lächeln so viel ausmacht! Smile :) Noch ein wichtiger Punkt war, dass ich als zukünftige Zahnärztin international beschäftigungsfähig bin. Während sich Sprachen, Gesetze und Politik über Grenzen hinweg unterscheiden, funktionieren die Zähne der Menschen immer gleich. Nach meinem Abschluss kann ich deswegen fast in jedem Land der Welt arbeiten, obwohl ich gerne in Deutschland bleiben würde. Natürlich war es mir auch immer wichtig, finanziell möglichst unabhängig zu werden und selbstständig zu arbeiten. Ich habe mich außerdem bewusst für das Studium der Zahnmedizin entschieden, weil der Beruf des Zahnarztes sehr teamorientiert ist, wobei die kommunikativen und sozialen Fähigkeiten von großer Bedeutung sind. Ich bin bilingual aufgewachsen, Russisch und Aserbaidschanisch sind meine Muttersprachen, ich spreche aber auch fließend Deutsch, Englisch, Belarussisch und Türkisch, was ich vorteilhaft in meiner zukünftigen Arbeit finde. Besonders schön finde ich die Vielfalt der Tätigkeiten, die man als Zahnarzt ausüben kann. Man muss gleichzeitig vor allem ein Arzt, aber auch ein Juwelier, Psychologe und Lehrer sein. Ich studiere Zahnmedizin, um mich als Kieferorthopädin weiterzubildenden und würde sehr gerne mit Jugendlichen und kleinen Kindern arbeiten. Dabei ist mein Ziel, ihnen die Angst vor dem Zahnarzt zu nehmen. Obwohl ich noch im 1. Semester bin, hatte ich in meinem Studium im Rahmen des Berufsfelderkundungspraktikums schon die Möglichkeit, Gipsabdrücke zu machen, aufzuwachsen, ein Zahn zu präparieren und an einem Simodont zu arbeiten. Außerdem durfte ich bei einer richtigen Behandlung im Universitätsklinikum Münster ein paar Stunden dabei sein und sogar assistieren. Und obwohl das Studium extrem umfangreich und anspruchsvoll ist, wird meine Leidenschaft zur Zahnmedizin mit jedem Praktikum in der Zahnklinik immer größer.

Mit dem Stipendium des Deutschen Zahnarzt Service würde ich ...

mir den Traum erfüllen, mir die Tickets nach mein Heimatland Belarus zu kaufen, um meine Familie in den Semesterferien zu besuchen. Ein bisschen Zeit zu Hause zu verbringen und die Geborgenheit der Familie zu fühlen fehlt mir während des Studiums. Meine Familie vermisst mich auch und würde sich auf mich sehr freuen. Besonders in dieser schwierigen Zeit, wenn es keine Direktflüge nach mein Heimatland gibt. Außerdem würde ich gerne eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, es gibt nie zu viele Versicherungen! Und falls am Ende noch was übrig bleibt, die Kosten für Materialien (z. B. Instrumentenkoffer) decken. Auf jeden Fall würde mir das Stipendium wirklich helfen, weil das Leben in Münster nicht so günstig wie in meinem Heimatland ist. Wegen des zeitintensiven Studiums habe ich leider zu wenig Zeit, um nebenbei zu arbeiten und möchte mich auf das Studium konzentrieren. Ein Stipendium wäre für mich eine echt gute finanzielle Unterstützung.

Meine künftige Wunschpraxis ...

In meiner Wunschpraxis wäre mir vor allen wichtig, mit einem großen freundlichen und motivierten Team zu arbeiten, wo alle Mitarbeiter einander respektieren, ihre Arbeit mit Leidenschaft erfüllen und die Zahnärzte mit Zahntechnikern und Assistenten auf Augenhöhe kommunizieren. Wichtig ist, dass es immer eine freundliche Atmosphäre herrscht und jeder sich auf anderen verlassen kann. Die Praxis sollte auch speziell für Kinder eingerichtet sein, damit sie sich auf jeden Besuch freuen und dabei wohl fühlen.

Ich sollte das Stipendium erhalten, weil ...

Ich studiere mit sehr großen Leidenschaft, vor allen weil ich dafür wirklich sehr viel getan habe. Die letzen zwei Jahre meiner Schulzeit habe ich in der besten Schule in Belarus verbracht (BSU Lyceum), die ich mit 1,1 abgeschlossen habe, wobei ich parallel Deutsch lernen, mich auf die Prüfungen in Deutschland, auf TestAS (analog zu TMS), auf mein Abi und auf den Umzug in ein für mich komplett fremdes Land vorbeireiten musste. Mit Pandemie und schwieriger Lage in meinem Land Belarus war es noch komplizierter. Mit 17 die Familie zu verlassen und in ein fremdes Land umzuziehen war für mich neu und schwer. Nach meinem Schulabschluss musste ich das Studienkolleg absolvieren, um weiter in Deutschland studieren zu dürfen. Deswegen habe ich das Niedersächsische Studienkolleg in Hannover mit 1,1 absolviert. Und obwohl ich mit 16 noch kein Wort auf Deutsch konnte, habe ich zwei Jahre später die Zulassung bekommen und studiere jetzt. In diesen 3 Jahren mussten viele Hindernisse überwunden werden. Durch meine hohe Motivation, Verantwortungsbewusstsein, Ausdauer, Geduld und Organisation habe ich das aber geschafft. All das hat sich gelohnt und ich würde sehr gerne weiter in Deutschland studieren und arbeiten. In schwierigen Situationen hat mich vor allem meine Familie ständig unterstützt, obwohl es für sie gar nicht einfach war und ist, vor allem finanziell. Das Stipendium würde mir und vor allem meiner Familie eine finanzielle Entlastung ermöglichen. Ich würde mich einfach freuen, sie dadurch bedanken zu können.

Und noch etwas zum Schmunzeln: Der typische Zahnmedizinstudierende...

lernt im ersten Semester plötzlich Onkeln der Cousine von Tante des vierten Grades der Enkelin von Schwester seiner Oma im Heimatland von Eltern kennen und noch viele andere Verwandte, die schon in einer Schlange zur Wurzelkanalbehandlung stehen, die sie in 6 Jahren sicher brauchen werden. Als Zahni hört man aber immer wieder, man sei kein richtiger Mediziner. Der typische Zahnmedizinstudierende bemerkt irgendwann, dass er beim Reden nicht mehr in die Augen, sondern auf die Zähne guckt, was eigentlich automatisch passiert. Man freut sich als Zahni auch auf seinen ersten Zahni-Koffer und praktische Kurse, besonders wenn man in dem ersten Semestern nur das „trockene“ Lernen hat.

 
Dein persönlicher Betreuer
Jesko Landwehr
Hallo, mein Name ist Jesko Landwehr und beim Deutschen Zahnarzt Service bin ich für die Vergabe unserer Stipendien zuständig. Du möchtest weitere Informationen zum Bewerbungs- und Vergabeprozess erhalten? Dann kontaktiere mich gerne und ich unterstütze Dich dabei, alle Formalien für die Bewerbungsphase zu klären.

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Fax: +49 (0) 521 / 911 730 41
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Johanneswerkstr. 4
33611 Bielefeld

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